They „git“ what they deserve

Mal was richtig vernerdetes für alle meine Informatiker da draußen. Der ambitionierte Linux-Urvater Linus Torvalds aus Finnland ist mittlerweile dafür bekannt, mit seinen kontroversen Ansagen den Ärger seiner Artgenossen auf sich zu ziehen. 2005 machte er sich auf der gnome-Mailinglist unbeliebt, als er die Entwickler „interface nazis“ nannte und seinen Unmut darüber äußerte, wie gnome-Entwickler ihre User bevormunden. Damals sagte er, er würde jedem empfehlen, KDE zu benutzen – was ich übrigens unterschreibe.

2007 brach die Debatte erneut aus. gnome-Entwickler schlugen Torvalds vor, nach England zu kommen und in Ruhe ein Bisschen auszuprobieren und zu diskutieren. Als „Antwort“ schickte er ihnen ein paar Patches, die einige Fehler in ihrer Software beheben und neue Features hinzufügen sollten – mit der Bemerkung, sie würden ja eh nicht in die nächste Version einfließen, weil gnome-Benutzer nicht an Mitarbeit der Benutzer, sondern nur an Vorschlägen interessiert wären.

Aus dem gleichen Jahr stammt dieses aberwitzige Video. Ein Vortrag von ihm über das von ihm entwickelte Versionskontrollsystem git – mit reichlich Seitenhieben auf die Entwickler von CVS und SVN. Viel Spaß.


Linus Torvalds on „git“

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