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Mittlerweile ist es ja eigentlich offiziell ein No-No für Rapper, sich als Hiphop-Fans zu outen. Ich erinner mich noch, dass Künstler wie Tefla & Jaleel sich vor 7-8 Jahren noch stolz darüber äußerten, dass sie gerne zu Jams und Konzerten gehen und in der Menge feiern. Heute geht das nicht mehr. Ein Rapper ist heute einfach ein Superstar. Wer ein Mikro sein eigen nennt und ein paar Bars auf MySpace veröffentlicht hat, der darf sich im Publikum nicht mehr sehen lassen. Immerhin ist er jetzt kein normalsterblicher mehr, er ist ein Rapper, ein Prominenter, er ist wichtig.

Glücklicherweise bin ich dafür bekannt, auf derlei Vorurteile keinen Fick zu geben und mit Freuden aus der Masse herauszustechen. Ja, ich bin ein Hiphop-Fan. Und ja, ich bin definitiv ein Nerd. Die Tatsache, dass ich selber als Künstler aktiv bin, schmälert in keiner Weise meine Liebe zur Musik. Wenn ich jemanden das erste Mal besuche, ist mein erster Blick fast immer der aufs Plattenregal. Der Einblick in die fremde Musiksammlung ist oft ein tiefgreifender Einblick ins Seelenleben, manchmal auch einfach anregend, weil man über ’ne Platte stolpert, die man selber nicht besitzt*. Wie fleißige chrizzo.de-Besucher längst gemerkt haben, habe ich in den letzten Tagen die Media-Sektion unserer Webseite umgebaut und ein kleines Plattenregal installiert. Parallel dazu habe ich Zuhause ein neues Plattenregal aufgestellt, weil das alte Regal voll war.

Um mich mal öffentlich als Hiphop-Fan zu outen, nein, eigentlich als Musikfan insgesamt, einen Einblick in mein Seelenleben zu gestatten und dem einen oder anderen vielleicht eine Anregung zu geben, erlaube ich heute dem interessierten Leser einen Blick auf meine Plattenregale. (Wenn man auf die Fotos klickt, werden sie groß genug, dass man die meisten Seitenblenden erkennen kann.)

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Hiphop: Indie / Midwest, Westcoast, South, Eastcoast, Stuttgart / Sonstiges / Berlin, Hamburg / Sonstiges / Frankfurt

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Special Editions / Musik DVDs, Rock / Metal, Soul / R&B, Pop, Sampler / Soundtracks

Wer mehr Interesse an meinen Hörgewohnheiten hat, ist herzlich eingeladen, mein Profil bei last.fm anzusehen. Da erfährt man nicht nur, was bei mir im Regal steht, sondern sogar, was ich davon anhöre, wie oft und wann. Der Jott hat mal gesagt, wenn er meine last.fm-Statistiken sieht, kann er genau erkennen, wie ich mich gerade fühle. Der Jott is’n kluger Mann. Wenn euch ’ne Scheibe einfällt, von der ihr glaubt, dass sie mir gefallen könnte: Immer raus mit der Sprache. „Music was my first love / and it will be my last“.


My Top Albums

Chrizzos meistgehörteste Alben laut last.fm


* z.B. „Voyage To India“ von india.arie, ich halte das immer noch für ein Zeichen.

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