Drop it like it’s hot

Ich verrate euch ein Geheimnis: Oftmals, wenn Leute mir Beats zukommen lassen wollen, ich ein paar Tracks probehören soll oder so, bemühen Leute Filehoster wie Rapidshare und Konsorten, um meine Mailbox nicht zu krass vollzumüllen. Das ist rücksichtsvoll und lobenswert – aber nervig. „Bitte warten sie 60 Sekunden.“ Nein, ich will die Scheiße jetzt. Was tun? Drop it like it’s hot! Ein Kommilitone machte mich bereits vor einiger Zeit auf ein nützliches Werkzeug namens Dropbox aufmerksam, ich möchte das nun gern weitergeben.

Ein typischer Dropbox-Ordner unter Windows Vista

Dropbox ist ein kleiner, kostenloser Online-Backup-Service. Das Konzept ist ganz einfach: Man hat auf der Festplatte einen Ordner, der automatisch mit einem Webserver synchronisiert wird. Alles, was ihr da reinlegt, wird automatisch auf den Dropbox-Server kopiert. Wenn ihr den gleichen Account auf zwei Computern benutzt, könnt ihr so Dokumente, die ihr auf beiden Geräten braucht, blitzschnell austauschen. Aber das ist nicht alles, was die Dropbox kann. In der Dropbox gibt es zwei spezielle Ordner. Der Ordner „Public“ ist im Prinzip Gratis-Webspace. Dort könnt ihr Dateien reinlegen, die ihr z.B. in Foren verlinken oder Freunden schicken wollt. Dann klickt ihr die Datei mit Rechts an, wählt aus dem Dropbox-Menü „Copy Public Link“, dann habt ihr die URL zu der Datei in der Zwischenablage und könnt sie euren Freunden weitergeben. Ganz einfach. Geil! Keine Wartezeit, kein Captcha, einfach Link anklicken und die Datei wird runtergeladen. Der zweite spezielle Ordner heißt „Photos“ und funktioniert ähnlich. Auch hier kann der Inhalt via Link-Aufruf übers Internet geöffnet werden. Der Clue: Wenn man im Photos-Ordner einen Ordner anlegt und Bilddateien hineinlegt, generiert Dropbox daraus automatisch eine Online-Fotogalerie. Auch hier kann man sich einfach den Public Link holen und weitergeben und andere können sich das ansehen. Die automatisch generierte Galerie könnte z.B. so aussehen wie diese hier.

Die Dropbox im Rechte-Maustaste-Menü von Windows Vista

Wenn zwei Personen beide eine Dropbox haben, können sie einen Ordner miteinander teilen, auch ohne, dass er öffentlich (public) ist. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man kann sehr leicht Dateien austauschen. Für die Übertragung müssen beide nicht gleichzeitig online sein, da der Datentransfer ja über den Dropbox-Server läuft. Sobald der eine Benutzer die Dateien in seine Dropbox hochgeladen hat, kann er offline gehen. Sobald der andere online kommt, lädt seine Dropbox die neuen Dateien automatisch herunter. Praktisch!

Das Dropbox-Symbol im System Tray von Windows Vista

Wo der Haken ist? Es gibt keinen. Außer der begrenzten Größe von satten zwei Gigabyte, was für den Otto-Normal-Verbraucher mehr als genug ist. Dropbox ist auch nicht besonders kompliziert einzurichten: Man erstellt sich einen Account, lädt das Programm herunter, installiert es, fertig. Dropbox erstellt einen Ordner „My Dropbox“ im Eigene-Dateien-Ordner und überwacht ihn automatisch selbst. Was ihr in den Ordner reinlegt, wird hochgeladen. Das wars. Ein Symbol in der Taskleiste informiert über den Fortschritt des Up- oder Downloads. Ihr könnt da Sachen rein und rauskopieren wie in jeden anderen Ordner auf eurer Festplatte. Geil, oder? Es gibt Dropbox für Windows, Linux, MacOS und sogar das iPhone.

Wenn ihr 250 MB umsonst dazu wollt, könnt ihr meiner persönlichen Dropbox-Einladung folgen. Einfach den untenstehenden Link anklicken, dann bekommt ihr als „Begrüßungsgeschenk“ 250 MB umsonst dazu. Ich übrigens auch, also haben wir alle was davon.

https://www.dropbox.com/referrals/NTM0Mjc2MzM5

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