The gift and the curse

Einige von euch haben es vielleicht schon mitbekommen: Curse hat seine Rap-Karriere beendet, um neue Wege einzuschlagen. (Nachzulesen auf Curse‘ Homepage.) Für so manch einen Hater vielleicht ein gefundenes Fressen – ich ziehe respektvoll den Hut.

Curse war der erste deutsche Rapper, mit dem ich mich so richtig identifizieren konnte, als ich damals vor etwas über 10 Jahren anfing, Hiphop für mich zu entdecken. Seine Ideale, seine Texte, Storytelling, die Beatauswahl, diese persönliche Note, die Ehrlichkeit, dieses Gefühl, sein Privatleben zu verarbeiten – Curse stand lange Zeit für das, was ich am Hiphop am meisten liebe.

Ich muss zugeben, dass ich sein letztes Album fürchterlich fand. Dass ich weder seinen musikalischen Wandel, noch seinen Imagewandel fühlen konnte. Für mich war das Thema Curse eigentlich schon zuende, als ich das erste Mal „Freiheit“ gehört habe. Aber auch danach gabs hier und da noch mal ’nen Vers von ihm, der mich bewegt hat.

Vielleicht würde ihm das nicht gefallen, wenn ich ihm das so sagen würde, aber das Ding ist halt: Curse ist ein Stück meines Weges, ein Stück meines Hiphops und ich bin dankbar dafür. Ich finds gut, dass er aufhört und neue Wege geht, weil man seiner Musik angemerkt hat, dass die Luft raus ist. Statt zu nerven und das Vermächtnis zu beschmutzen lieber in Frieden gehen. Das respektiere ich. Auch wenn Curse nicht mehr ist, „Feuerwasser“, „Von Innen nach Außen“, „Innere Sicherheit“ und „Sinnflut“ werden für immer sein.

Abschließend bleibt nur zu sagen: Gern geschehen. Wir haben zu danken. Peace!

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